Unter Finanzdienstleistungen versteht man alle Dienstleistungen rund um Kapitalanlagen und Finanzprodukte. Als Finanzdienstleister bezeichnet man sowohl Kreditinstitute mit den üblichen, gesetzlich definierten Bankgeschäften, banknahe Unternehmen wie Versicherungen, Kapitalbeteiligungs- und -anlagegesellschaften, Leasinggesellschaften, etc. sowie Broker, Vermögensverwaltungen und Anlageberatungen.
Finanzdienstleistungen - Banken
Zu den Finanzdienstleistungen zählen alle Bankgeschäfte wie die Gewährung von Krediten, die Geldanlage (Spargeld, Termingeld, Investment), das Finanzkommissionsgeschäft oder das Abschließen von Bausparverträgen.
Finanzdienstleistungen im engeren Sinn
Als Finanzdienstleistungen im engeren Sinne bezeichnet man unter anderem die Anlageberatung und -vermittlung, Vermögensberatung und -verwaltung, den Eigenhandel für Andere und das Emissionsgeschäft.
Finanzdienstleistungen - Allfinanzunternehmen
Seit den 1980er Jahren haben sich zahlreiche Kredit- und banknahe Institute zu sogenannten Allfinanzunternehmen zusammengeschlossen, um verschiedene Finanzdienstleistungen aus einer Hand offerieren zu können. Darüber hinaus etablieren sich in zunehmenden Maße auch Nichtbanken am Finanzdienstleistungsmarkt und bieten entsprechende Produkte an. So gibt es z.B. eigene Banken der Autohersteller, die Kredite gewähren, Fluggesellschaften oder Warenhäuser bieten Kreditkarten an, etc.