Unter Daytrading versteht man den Wertpapierhandel innerhalb eines Börsentages. Der Daytrader versucht selbst die kleinsten Tagessschwankungen der Kurse auszunutzen und Positionen innerhalb eines Tages zu kaufen und wieder zu verkaufen (Intra-Day-Handel), wenn möglich sogar mehrmals. Das Daytrading ist also oftmals ein Minutengeschäft.
Daytrading - Gewinnspannen
Mittels Echtzeitkursen und modernster Technik verfolgt der Daytrader das Geschehen an den Börsenmärkten. So werden z.B. Tausende von Aktien für 80,89 Euro gekauft, wenige Minuten für 80,93 Euro abgestossen. Zwar ergibt sich pro Aktie lediglich ein Gewinn von 4 Cent, die hohe Stückzahl bringt jedoch den Profit.
Daytrading ist nicht nur schnell, sondern auch sehr riskant, da die Aktien ohne Berücksichtigung der jeweiligen wirtschaftlichen Situation gekauft werden.
Daytrading - Hohes Risiko
Daytrading ist zum Inbegriff schnellen Geldverdienens geworden. Doch die schnelle Deals können ebenso schnell Verlustgeschäfte werden. Nach aktuellen Untersuchungen machen sieben von zehn Daytradern Verluste.
Eine große Rolle spielen beim Daytrading auch die Transaktionskosten. Während die amerikanischen Anbieter meist eine Pauschale von 10 bis 20 US-Dollar für einen Handel verlangen, berechnen deutsche Banken prozentuale Provisionen. Das bedeutet für den Daytrader je nach Auftragsvolumen einen erheblichen Preisunterschied.