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Bundesschatzbriefe

Bundesschatzbriefe sind festverzinsliche Emissionen des Bundes, die nicht in den Börsenhandel eingeführt werden. Die Wertpapiere können eine Alternative zum Festgeld sein, wenn ein Anleger sein Kapital längerfristig zu festen Zinssätzen anlegen will. Ein weiterer Vorteil der Bundesschatzbriefe: Nach einjähriger Sperrfrist kann der Anleger trotz längerer Laufzeit wieder auf sein Kapital zugreifen. Bundesschatzbriefe gibt es in zwei Varianten.

Bundesschatzbriefe - Typ A

Die Laufzeit der Bundesschatzbriefe vom Typ A beträgt sechs Jahre bei jährlicher Zinsauszahlung. Die Zinsen können - falls vom Anleger gewünscht - in neuen Bundesschatzbriefen angelegt werden. Die Zinssätze liegen derzeit zwischen 2,5 % im ersten Jahr und 4,75 % im sechsten Jahr, das ergibt eine durchschnittliche Rendite auf die komplette Laufzeit von 3,62 % (Stand: April 2006). Bei beiden Varianten steigt der jährliche Zinssatz.

Bundesschatzbriefe - Typ B

Bundesschatzbriefe Typ B laufen sieben Jahre, die Zinsen werden automatisch neu angelegt. Am Laufzeitende wird der volle Kaufpreis zzgl. Zins und Zinseszins ausgezahlt. Die aktuellen Zinssätze liegen zwischen 2,5 % im ersten Jahr und 4,75 % im siebten Jahr, durchschnittliche Rendite der kompletten Laufzeit: 3,82 % (Stand: April 2006).

Bundesschatzbriefe - Kosten

Bundesschatzbriefe können gebührenfrei ge- und verkauft werden. Kostenpflichtig ist jedoch die Verwaltung der Bundesschatzbriefe durch eine Bank oder Sparkasse. Wird die staatliche Bundeswertpapier-Verwaltung direkt beauftragt, fallen keinerlei Verwaltungskosten an.
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