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Festgeld: Kurzfristige Geldanlage


Festgeld gehört zu den Termineinlagen. Das sind Geldanlagen, die für eine bestimmte Frist angelegt werden. Die Dauer der Geldanlage beträgt mindestens 30 Tage und geht meist bis einem Jahr. Der Zinssatz ist festgelegt und in der Regel höher als bei Spareinlagen. Im Allgemeinen gilt: je länger die Anlagefrist, desto höher der Zinssatz.



Festgeld - Laufzeit und Auszahlung


Da das Geld fest angelegt ist, kommt der Anleger - anders als bespielsweise bei einem Sparbuch - erst nach Beendigung der Laufzeit wieder an sein Geld. Wird das Kapital früher benötigt, fallen für die vorzeitige Auszahlung Strafzinsen an.
Bei vielen Banken muß der Anleger das Festgeld vor dem Rückzahlungstermin kündigen, da sich sonst die Anlagedauer automatisch verlängert.

Festgeld - Wann lohnt es sich?

Wer eine größere Geldsumme nur kurzfristig anlegen will, ist mit einer Festgeldanlage in der Regel gut beraten. Bei den meisten Banken beträgt die Mindestanlagesumme 5.000 Euro, zuweilen legen die Kreditinstitute auch bereits ab 2.500 Euro ein Festgeldkonto an. Der Zinssatz bleibt während der gesamten Anlagedauer stabil. Da die Banken unterschiedliche Zinssätze anbieten, lohnt sich hier der Vergleich.

Festgeld - Sicherung der Geldanlage

Wie bei anderen Sparanlageformen sind auch Festgelder gegen den Konkurs der Bank gesetzlich abgesichert. Alle Kreditinstitute mit Sitz in der EU müssen die Kundeneinlagen über eine nationale Entschädigungseinrichtung absichern. In Deutschland sind damit die Einlagen zu 90 Prozent geschützt - bis zu einer Summe von 20.000 Euro pro Anleger. Ein Anspruch auf Entschädigung besteht jedoch nur, wenn das Geld in der Währung des entsprechenden Landes angelegt wird.
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