Geldanlage – ein Potpouri an Möglichkeiten
Unter einer Geldanlage (engl. Asset) versteht man die Investition von Geldbeträgen. Ziel ist es, einen Wertezuwachs zu erwirtschaften, mindestens jedoch den eingesetzten Wert zu erhalten. Wer Geld anlegt, möchte entweder eine besonders sichere Anlage aufbauen oder eine möglichst hohe Rendite (Ertrag) in kurzer Zeit erwirtschaften und/oder möglichst schnell wieder Geld für andere Zwecke zur Verfügung haben. Zusätzlich rückt bei vielen Anlegern auch die steuerliche Situation zunehmend in den Fokus, d.h. der Einfluss der Steuer auf die gewählte Anlageform.
Bei privaten Anlegern ist dementsprechend die Rendite nach Steuern ausschlaggebend, da Kapitaleinkünfte einkommensteuerpflichtig sind. Es gibt viele Formen der Geldanlage: Bargeld in eigener Verwaltung (der sprichwörtliche „Sparstrumpf“), Spareinlagen wie das Sparbuch und Sparbriefe, Bausparverträge, Bundesschatzbriefe, Aktien, festverzinsliche Wertpapiere, Termingelder (Geldanlagen, die für eine befristete Zeit angelegt werden), Fonds, Immobilien, Kapitallebensversicherungen, aber auch Kunstbesitz (Briefmarken, Münzen, Gemälde oder Antiquitäten) sowie Gold und andere Edelmetalle. Als Edelmetalle zählen beispielsweise die chemisch sehr beständigen Metalle wie Gold, Silber und Platin. Früher wurden sie häufiger als Geldanlage gewählt wegen der vermeintlichen Sicherheit von Inflationen. Spekuliert wird auf Preissteigerungen, da keine Verzinsung gegeben ist.



